Achen – Herbularium Rundweg mit Schautafeln

Weg Nr. 16

5 m1,00 h1,5 kmSchwierigkeit:

 

Der nette, sehr familienfreundliche Weg ist auch mit dem Kinderwagen befahrbar.

Ein Wanderweg der fast das ganze Jahr hindurch begehbar ist.

 

Beim Parkplatz am Thalgauer Freizeitzentrum starten Sie Richtung Osten entlang der Fuschler Ache, vorbei am Fußballplatz und Kinderspielplatz, über die Brücke der Fuschler Straße. Von hier bis zum „Elshubbrückerl“ können Sie Ihr Wissen über Hecken, Bäume und Sträucher anhand der Schautafeln prüfen. Über das „Elshubbrückerl“ gehen Sie retour entlang der Wartenfelser Straße, vorbei am Gemeindeamt und durch das Ortszentrum. Nach dem Landgasthof Santner biegen Sie links in die Daniel-Etter Straße ein und gehen zurück zum Freizeitzentrum/Schwimmbad.

 

 

 

 

 

Thalgauer Umwelt & Achenweg

Ein Familienspaziergang mit Kinderspielplatz, Märchen-, Gesundheits-, Natur- und Erlebnisstationen.

Naturdenkmäler – lebende Zeugen der Zeit
Bäume bringen Leben, Farbe, Freude und Schatten in ein Ortsbild. Sie geben

einer Straße ein Gesicht und sind als markanter Dorfmittelpunkt ein Geschenk

an Schönheit und Ästhetik. Der „Dorfplatz“ von Thalgau wird einladend

von zwei mächtigen Linden durchgrünt. Seit 1898 steht dort die
Kaiser-Jubiläumslinde zusammen mit der über 400-jährigen Moserlinde,

die mit ihrer gemeinsamen Kronenpracht den Mittelpunkt des Marktes gestalten.
Im Nahbereich des Ortskernes sorgen der gesamte
Baumbestand der Birnen- und Kastanienallee für eine beruhigende Wirkung.
Beide Alleen bilden als Naturdenkmäler ein klassisches Bindeglied
früherer Dorfgestaltung, Lebensräume und Naturlandschaft näher
zusammenzubringen. Beim Waidachgut“ in Vetterbach finden Sie am Beginn
einer majestätischen Mostbirnenallee einen prächtig renovierten
Kapellenbildstock mit einer schwarzen „Madonna von Lourdes“ und eine
Statue von Bernadette Soubirous.

Kunst am Wege
Ob prägend an landschaftlich dominanter Stelle oder im Verborgenen versteckt, die
Vielfalt der Flurdenkmäler belegt in Thalgau mehr als anderswo
beeindruckend die Volksfrömmigkeit der Menschen dieser Region.
Vorwiegend sind es die zahlreichen religiösen Kleindenkmäler, die der
Gegend den Stempel einer charakteristischen Kulturlandschaft aufdrücken
und Thalgau zu einem wahren „Land der Kapellen“ macht.
Menschenschicksale, Freud und Leid, Danksagung, Hoffen und Erflehen haben hier im
ländlichen Lebenskreis seit vielen Generationen auf Bildstöcken,
Marterln, Votivtafeln, Wegkapellen und Flurkreuzen frommen Ausdruck
gefunden (siehe Via Sacra). Die „Zeitlose Kunst am Wege“ vermittelt
in Thalgau die Geborgenheit des Heimatgefühles und der Vertrautheit, für
deren Bewahrung und Pflege der Marktgemeinde Thalgau zahlreiche
Salzburger Naturschutzpreise verliehen wurden.

Die Gesundheit neu entdecken
Das kühle Nass aus den Wasserleitungen der Marktgemeinde Thalgau kann man
unbesorgt und genussvoll trinken, denn das Thalgauer Trinkwasser stammt
aus vier Quellen.Wasser und Pfarrer Kneipp gehören untrennbar
zusammen, am Vetterbach in Richtung Jausenstation Barham können Sie am
Kneipptretbecken einiges über Kneipp’sche Anwendungen erfahren und
selber ausprobieren. Die vielen Kilometer an Wanderwegen laden ein zum
Wandern, Walken oder Laufen. Gönnen Sie sich dabei erholsame Momente.

Die Ache – Wiege des Lebens
Am Nordwestende des Fuschlsees entspringt die Ache als beeindruckendes
Naturelement der Salzburger Voralpenlandschaft. Landschaftlich
eindrucksvoll und selten, bietet dieser mit seinem Umland in
harmonischer Verbindung stehende Bachabschnitt viele
Beobachtungsmöglichkeiten mit zahlreichen Überraschungseffekten. Die
Vielfältigkeit des Achenlaufes zeigt sich durch eine mit der
Bachtätigkeit geschaffene Strukturbereicherung (Mäander, Schotterbänke,
beschauliche Altarmreste mit Tümpeln). Erkunden Sie am Wanderweg Nr. 19
die schönsten Abschnitte der Ache.
Sobald der Voralpenbach in den weiten Thalgauer Talboden eintritt, verbleibt ein wechselnd breiter
Baum- und Strauchstreifen wesentliches Gestaltungselement entlang der
Ache bis zur Einmündung in den Mondsee.

Schönheit am Wegesrand – „Beobachtendes Wandern“
Das Zauberland der Heckenwelt entlang der Ache offenbart seine Pracht erst
dem, der sich die Zeit und Muße gönnt, am Wegrand verweilend, aus
nächster Nähe Größe im Kleinen zu entdecken. Die Hecken entlang des
Ufers bieten im Laufe eines Jahres unzählige Motive, die darauf warten,
nicht nur mit dem Auge, sondern auch mit der Kamera gesehen zu werden.
Der Fruchtstand einer Pflanze, die bizarre Form einer Blüte oder das
Muster einer Strauchgruppe vermitteln Harmonie und einen erstaunlichen
Einblick in die natürliche Architektur.